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Fakten geschaffen 😄

Bis dato hatte ich noch nicht wirklich Zeit und Muße mich um die Reise zu kĂŒmmern. Planen, das sagte ich schon einmal, gehört nicht so zu meinen Begabungen oder bevorzugten TĂ€tigkeiten. Nun hab ich ein sĂŒndhaftteures Zugticket von Lugano nach Karlsruhe mit Hund und Fahrrad gebucht. Jetzt muss ich nur noch den Weg dorthin planen....

Es wird….

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So richtig viel zum Trainieren bin ich noch nicht gekommen. Aber es tut sich was an der Zeit: 12:30 Minuten waren es heute. Bei der ersten Fahrt noch ĂŒber 14 Minuten.  Nach ersten CampingplĂ€tzen auf der Strecke hab ich auch schon Ausschau gehalten, das ist gar nicht so gut!  Entweder die PlĂ€tze sind direkt an der A5 oder eben ein bisschen Richtung Schwarzwald ( inclusive Höhenmeter)😳 Falls also ein Leser schöne CampingplĂ€tze zwischen hier Bad SĂ€ckingen bzw. Lugano kennt, gerne melden! 

Höhenmeter mit HÀnger und Gewicht

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Ich bin fleißig am „trainieren“.  4 Jahre ging mein Arbeitsweg 270 Höhenmeter hoch morgens, eine Grundkondition ist da.  Spannend ist nur solche Steigungen - hier sind es bis 13% - mit dem FahrradanhĂ€nger und Gewicht zu bewĂ€ltigen.  Bei schönem Wetter wie heute trainiert man das GefĂŒhl, von Motorradkollonnen ĂŒberholt zu werden gleich mit 🙈

Passt doch ganz gut 😊

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  Die heutige Tour  Die geplante Tour 

Ich geh mal trainieren 🙈

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Ein neues Ziel ist gefunden ! Es ist ja wichtig, dass ich von dort die Chance habe, irgendwie wieder mit dem Zug (inklusive Fahrrad und HĂ€nger) zurĂŒck zu kommen. Das grenzt die Möglichkeiten etwas ein.  Wie fahren, wir fahren nach Berlin Italien!  Ich freue mich!  Es gibt nur eine Steigung in der Tour, aber die hat es in sich 😅

Hm....

Die aktuelle Berichterstattung im Zuge der Wahlen aus dem Osten des Landes macht mir Angst. Nein, ich bin kein Politiker, aber alleine mit Fahrrad, FahrradanhĂ€nger und Hund augenscheinlich als "links-grĂŒn"identifizierbar. Der Gedanke an die Tour erzeugt gerade eher Unwohlsein als Vorfreude.  Daher schaue ich gerade nach alternativen Zielen. Berlin muss vermutlich doch noch etwas auf mich warten.

Tipps und Erfahrungen gesucht

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Mein letzter Besuch in Berlin war im Herbst 2006, die Tochter war damals fast 2 (und der BĂ€r war ihr unheimlich) und der Sohn noch im Bauch Anders als letztes Jahr, als ich einfach an der HaustĂŒr aufs Rad steigen konnte und wusste: dem Wasser nach komme ich an mein Ziel, muss ich diesmal meine Tour planen. Das ĂŒberfordert mich etwas, ich plane nicht gerne.  Die grobe Route ist klar. Das, was mir Komoot aussspuckt, gefĂ€llt mir aber noch nicht so wirklich. Und so eilig wie sie habe ich es nicht. (Völlig krasse Aktion!) Aber ein paar Kilometer weiter nördlich oder sĂŒdlich könnten eine Menge Höhenmeter nach sich ziehen und das gilt es mit meinem Gespann dringend zu vermeiden.  In der Ebene fĂ€hrt es sich super, am Berg bin ich mit GepĂ€ck, Hund und HĂ€nger wenig dynamisch.  Darum die Frage in die Runde: wer kennt schöne Radwege irgendwo zwischen Karlsruhe und Berlin. Vielleicht einen netten Campingplatz? Oder hat sonst einen Tipp? 80-100 km/Tag werde ich wieder fahren.  Ich freue mich ĂŒber e

Der Weg zur Arbeit

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In den letzten Tagen hatte ich mich mit den Antworten der Parteien auf die Fragen des KlimabĂŒndnisses zu Themenblöcken zur anstehenden Kommunalwahl beschĂ€ftigt. Zum Thema MobilitĂ€t sind die Meinungen der Parteien sehr divergent. Von "ist doch alles super!" bis "wie hĂ€tten es gern nach Kopenhagener und niederlĂ€ndischem Vorbild" ist die ganze Bandbreite vertreten. Als tĂ€glich Radfahrende gebe ich einfach mal ein paar EindrĂŒcke der Strecke zur Arbeit ca 9,5 km lang, vom Osten der Stadt in den Westen der Stadt.  Schon vor 35 Jahren als hier mein Schulweg entlang ging, hab ich die Autobahnauffahrten verflucht, heute bin ich immer noch jedesmal froh, wenn ich alle 4 hinter mir habe  Ja, das passiert immer wieder! Was man hier nicht richtig sehen kann, vor dem DHL Wagen parkt noch ein weiterer Wagen auf dem Radweg!  an der Durlacher Allee eine wunderbare dooring lane, tatsĂ€chlich hat es mich hier im Jahr 1997 schon mal erwischt, mein Helm ging dabei zu Bruch Im Feierabend

Ein paar Gedanken...

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Direkt nach der Schnuppitour letztes Jahr war ich geflasht. So viele Erfahrungen, dicht gepackt in 10 Tage. Ja, viel viel Regen. Der ist netterweise in der "nostalgischen VerklĂ€rung" schon fast aus meiner Erinnerung verschwunden 😄, stimmt nicht ganz, aber ein bißchen.  Was aber richtig nachhaltig Eindruck hinterlassen hat, war das GefĂŒhl in den Niederlanden Rad zu fahren. Sich sicher zu fĂŒhlen. Teilweise auf separaten Wegen unterwegs zu sein und wenn im Autoverkehr, dann eben doch geschĂŒtzt durch eindeutig farblich markierte Wege, separate Ampelschaltungen und durchdachte VerkehrsfĂŒhrung. Der Radweg neben einem Autobahnzubringer.... einfach so! Hier im letzten Absatz hatte ich das schon geschrieben. was bleibt ? .... Nicht zuletzt die Erfahrung einer unglaublich tollen Fahrradinfrastruktur in den Niederlanden, das macht Mut sich weiterhin fĂŒr eine Verbesserung dieser in Deutschland zu engagieren!  Aber wie ?   In den vergangenen Monaten kam es mir eher so vor, als wĂ€re dies

Bald geht’s weiter…

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Aus den vagen Ideen werden langsam konkrete PlĂ€ne.  Schnuppi wird wieder auf Tour gehen mit mir und ich freue mich.  Das Ziel steht fest. Meine Geburtsstadt. Mein letzter Besuch dort liegt schon 18 Jahre zurĂŒck 😳 Der Zeitraum ist auch grob umrissen, nur der Weg ist noch nicht so ganz klar.  Da ja bei dieser Art des Reisens der Weg das Ziel ist, keine ganz unwichtige Frage 😉. 

Vage Ideen

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Das Jahr ist nun fast zuende. Es war ein bewegtes Jahr mit vielen Highlights. Ein Highlight war gewiss diese Radtour.  FĂŒr nĂ€chstes Jahr schwebt mir eine neue Unternehmung vor.  In meinem Kopf schwirren die unterschiedlichste Ideen, klare Sicht hab ich noch nicht. Mal schauen, welche konkreten PlĂ€ne sich daraus entwickeln. Ich freu mich jedenfalls drauf, auch wenn ich noch gar nicht weiß, was es wird 😄.  Ihr werdet es dann hier erfahren.  Ich wĂŒnsche allen Lesern einen guten Rutsch nach 2024 ! 

4 Wochen spÀter....

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4 Wochen ist nun meine Zugfahrt von Amsterdam nach Karlsruhe her und damit das Ende meiner Tour.   4 Wochen schon wieder Arbeitsalltag. Aber ich zehre noch sehr von der großartigen Erfahrung dieser Radtour. Vom endlich mal wieder unterwegs sein, von der intensiven Zeit, manch bewĂ€ltigter Herausforderung und immer wieder denke ich an das tolle GefĂŒhl, endlich am Nordseestrand angekommen zu sein.  Hier kommt nun die versprochene Auskunft ĂŒber die gesamte Spendensumme. Vom KassenprĂŒfer des NABU Karlsruhe habe ich folgende Zahl genannt bekommen:  Fast 1400 Euro  Ich freue mich, dass so eine große Summe zusammen gekommen ist und bedanke mich auf diesem Weg bei allen Sponsoren. Aus DatenschutzgrĂŒnden habe ich keinen Einblick, wer zu den Sponsoren gehört und kann mich damit nur pauschal bedanken! 

Schon wieder am sammeln

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Die gesammelten Kilometer werden voraussichtlich im Laufe der nĂ€chsten Woche bekannt gegeben.  Ich bin gespannt, was denn am Ende beim NABU angekommen ist.  Jetzt sammle ich erneut, aber keine Kilometer, sondern Wetterdaten. Im Rahmen eines EU geförderteren Projekts hatte die Stadt Karlsruhe freiwillige Datensammler gesucht. Hier gibt es nĂ€here Informationen fĂŒr Interessierte :  CityCLIM

Vorbildlich

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 Das habe ich eben an einer Fassade eines noch nicht ganz fertiggestellten Neubaus gesehen. 👍

Wieder daheim!

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Heute frĂŒh mit dem Hund noch ein bisschen Sonnenschein genossen  Wow, das waren unvergessliche, intensive 11 Tage.  Was bleibt?  Super Erinnerungen an manch richtig richtig schönen Abschnitt der Tour. Das Mittelrheintal, die Gegend um Maasbommel, der erste Blick auf den Strand, die Kilometer gen Norden den Strand entlang.  Die Gewissheit, dass Schnuppi ein echt treuer WeggefĂ€hrte und super Hund ist.  Die Erfahrung, dass sich fĂŒr die meisten Probleme doch irgendwie eine Lösung findet.  Das alleine Reisen (hatte ich zuletzt 1999) nicht als Makel zu erleben, sondern die UnabhĂ€ngigkeit und Freiheit zu genießen.  Das Wissen, ich bin doch noch fit, auch, wenn ich mich im Alltag manchmal nicht so fĂŒhle. Nicht zuletzt die Erfahrung einer unglaublich tollen Fahrradinfrastruktur in den Niederlanden, das macht Mut sich weiterhin fĂŒr eine Verbesserung dieser in Deutschland zu engagieren! 

Abenteuer mit der Bahn

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Nun sind wir auf der Heimreise, im letzten der 3 ZĂŒge. Wie befĂŒrchtet lĂ€uft dies alles nicht so rund und macht alles andere als Spaß. In Amsterdam fuhr der Zug auf dem hintersten Gleis. Hier gab es nur einen Miniaufzug, in den vielleicht ein Kinderfahrrad passen wĂŒrde. Also alles die auch seltsam schmale Treppe raufgetragen und auf die Wagenstandsanzeige geguckt. Als der Zug Einfuhr kam mir sofort der Song der Wise Guys: "Thank you for travelling with Deutsche Bahn..." in den Sinn. Die Wagenreihung war umgedreht.  Wie so etwas passiert ist mir ja immer ein RĂ€tsel. Kopfbahnhöfe nicht eingerechnet?  Als Rad, Hund und HĂ€nger im Zug waren, erstmal durchgeschnauft. Dann nach 2 1/2 h in Rheine ausgestiegen,  hier das Gleis wechseln mĂŒssen, die erste VerspĂ€tung und eine Schulklasse auf dem Weg ins Landschulheim, die mit mir in den Zug eingestiegen ist. Der Zug war rappeldicke voll. Wenn aber dann eine Frau mit Kind im Rollstuhl einsteigt und kein Schwein auch nur zu Seite geht, dann

Herausforderungen II

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Hab ich eben auf dem Bahnhofsdach entdeckt  Im Vorfeld hatte ich mir Gedanken gemacht, was denn wohl die Probleme werden wĂŒrden mit denen ich einen Umgang finden mĂŒsse.  Camping mit Hund, alleine, war so etwas. TatsĂ€chlich ĂŒberhaupt kein Problem! Bo war so gechillt, dass ich in Ruhe duschen gehen konnte oder so. Nur die Fasane letzte Nacht… Die Kilometer. Auch hier gab es körperlich kaum Probleme, bis auf die Achillessehne rechts, die 2 Tage gezwickt hat und den gescheiterten Versuch gegen die AuslĂ€ufer des Sturmtiefs Zacharias anzuradeln. Das fuchst mich natĂŒrlich 😐 Generell das Wetter war ein riesen Mist! Das war vor allem eine mentale Herausforderung. Das grĂ¶ĂŸte Problem, und das bleibt auch heute so: was zu Essen besorgen. Die ersten Tage hatte ich was dabei und dann dachte ich, werde ich schon was finden und wenn es auf dem Campingplatz ist. Ich kenne das so, dass man dort die nötigsten Sachen: Brot, Nudeln, Milch etc. dort kaufen kann. War aber nicht! Zahnpasta und Sonnencreme ko

Vielen Dank !

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Karlsruhe - Hoek von Holland  Einige Leute haben tĂ€glich den Blog oder meinen WhatsApp Status verfolgt und mir gerade als das Wetter so mies war, Mut gemacht! Das trĂ€gt einen dann doch noch mal ein paar Kilometer durch den Regen. Vielen Dank!  Vielen Dank an die vielen guten Begegnungen unterwegs!  (Und vielen Dank an Apple Music, auch das hat mich durch so manch einen Regenschauer getragen.) Einige Leute haben sich als Sponsoren fĂŒr Kilometer erklĂ€rt. DafĂŒr ganz ganz vielen Dank! Ich hoffe, dass am Ende eine stattliche Summe fĂŒr den NABU zusammen kommt. Einige Spenden habe ich auch unterwegs bekommen, die werde ich nun ĂŒberweisen.  Jeder, der sich als Sponsor gemeldet hat, und natĂŒrlich wer sonst möchte genauso, bitte ĂŒberweist bis 25.8. eure Kilometer in Euro auf folgendes Konto:  NABU Karlsruhe IBAN: DE09  6619 0000 0030 0682  97  Stichwort „Schnuppiontour Mauersegler 

Letzter Tag

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Ein Kanal in Leiden Bo war hin und weg von der Dame  Stadtwald von Amsterdam  Der Radverkehr geht selbst durch die Besucherschlangen vor dem Museum  Es riecht trotzdem ĂŒberall nach Gras Einer von den SchlafrĂ€ubernn Heute frĂŒh ging es also gen Amsterdam. Eben und ohne Wind fliegt man dann förmlich ĂŒber die Radwege.  Zuerst ging es durch Den Haag, dann durch Leiden, was auch sehr schnucklig aussah.  SpĂ€ter fĂŒhrte der Radweg an einem viel befahrenen Kanal entlang. Gechillter kann man kaum Rad fahren, total entspannt und dennoch flott.  Über den Flughafen Schipol und den Stadtwald von Amsterdam, der erstaunlich wild aussah, ging es dann weiter in die Stadt. Hier hab ich Frau Komoot dann doch wieder zur Rate gezogen, denn in einer fremden Stadt mit irre viel (Fahrrad-) Verkehr sich schnell zurecht zu finden, um in dem fliesenden Verkehr mitzuradeln, nicht ganz einfach.  Irgendwann war aber der Bahnhof auch ausgeschildert. Gleich das Rad dort ins Fahrradparkhaus und dann ins Hotel mit dem Hu

Am Ziel

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Finale

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Heute startet die letzte Etappe. Nach Amsterdam. Die Nacht war unruhig, rund ums Zelt Fasane im GebĂŒsch und ein Hund, der bei jedem Fasanruf gewufft hat.  Heute frĂŒh also sehr frĂŒh die Morgenrunde gedreht. Und jetzt trödel ich ein bisschen mit dem Zeltabbau, in der Hoffnung, es möge noch etwas trocknen. Vermutlich frustran, das hohe Gras um uns herum ist auch noch sehr nass. 

Wirklich toll

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Die GrĂŒne Welle App finde ich super!  ich hab was zu Essen gefunden 😃 Die Bilderanordnung kriege ich auf dem Handy nicht verĂ€ndert, aber hier passt alles: oben das Kreuzfahrtschiff unten der Tunnel drunter durch Da soll ich mit dem Fahrrad rein? Hat geklappt, musste nichtmal abkoppeln  Hier wĂŒrde nun also die in die Pfinz geworfene Flaschenpost in die Nordsee schwimmen  Immer wieder muss ich d0ch nochmal so einen Strandweg langfahren, wĂ€hrend ich eigentlich schon wieder ins Landesinnere fahren sollte Wirklich toll war der heutige Tag! ZunĂ€chst etwas schwierig aus den urbanen RĂ€umen wieder herauszukommen, fĂŒr Bo gab es erstmal keine Gelegenheit zu laufen. Aber der erste Tag, an dem der Regen nicht wie ein Damokleschwert ĂŒber uns hing.  In Rotterdam verstand ich lange die Wegweiser nicht, fragte auch Frau Komoot und erst ein sehr freundlicher vermutlich Obdachloser erklĂ€rte mir, ich mĂŒsse um ein GebĂ€ude herum gehen und dann wĂ€re da ein AufzugđŸ€” TatsĂ€chlich war da ein Aufzug und der fĂŒhr