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4 Wochen später....

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4 Wochen ist nun meine Zugfahrt von Amsterdam nach Karlsruhe her und damit das Ende meiner Tour.   4 Wochen schon wieder Arbeitsalltag. Aber ich zehre noch sehr von der großartigen Erfahrung dieser Radtour. Vom endlich mal wieder unterwegs sein, von der intensiven Zeit, manch bewältigter Herausforderung und immer wieder denke ich an das tolle Gefühl, endlich am Nordseestrand angekommen zu sein.  Hier kommt nun die versprochene Auskunft über die gesamte Spendensumme. Vom Kassenprüfer des NABU Karlsruhe habe ich folgende Zahl genannt bekommen:  1248 Euro Ich freue mich, dass so eine große Summe zusammen gekommen ist und bedanke mich auf diesem Weg bei allen Sponsoren. Aus Datenschutzgründen habe ich keinen Einblick, wer zu den Sponsoren gehört und kann mich damit nur pauschal bedanken! 

Schon wieder am sammeln

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Die gesammelten Kilometer werden voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche bekannt gegeben.  Ich bin gespannt, was denn am Ende beim NABU angekommen ist.  Jetzt sammle ich erneut, aber keine Kilometer, sondern Wetterdaten. Im Rahmen eines EU geförderteren Projekts hatte die Stadt Karlsruhe freiwillige Datensammler gesucht. Hier gibt es nähere Informationen für Interessierte :  CityCLIM

Vorbildlich

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 Das habe ich eben an einer Fassade eines noch nicht ganz fertiggestellten Neubaus gesehen. 👍

Wieder daheim!

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Heute früh mit dem Hund noch ein bisschen Sonnenschein genossen  Wow, das waren unvergessliche, intensive 11 Tage.  Was bleibt?  Super Erinnerungen an manch richtig richtig schönen Abschnitt der Tour. Das Mittelrheintal, die Gegend um Maasbommel, der erste Blick auf den Strand, die Kilometer gen Norden den Strand entlang.  Die Gewissheit, dass Schnuppi ein echt treuer Weggefährte und super Hund ist.  Die Erfahrung, dass sich für die meisten Probleme doch irgendwie eine Lösung findet.  Das alleine Reisen (hatte ich zuletzt 1999) nicht als Makel zu erleben, sondern die Unabhängigkeit und Freiheit zu genießen.  Das Wissen, ich bin doch noch fit, auch, wenn ich mich im Alltag manchmal nicht so fühle. Nicht zuletzt die Erfahrung einer unglaublich tollen Fahrradinfrastruktur in den Niederlanden, das macht Mut sich weiterhin für eine Verbesserung dieser in Deutschland zu engagieren! 

Abenteuer mit der Bahn

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Nun sind wir auf der Heimreise, im letzten der 3 Züge. Wie befürchtet läuft dies alles nicht so rund und macht alles andere als Spaß. In Amsterdam fuhr der Zug auf dem hintersten Gleis. Hier gab es nur einen Miniaufzug, in den vielleicht ein Kinderfahrrad passen würde. Also alles die auch seltsam schmale Treppe raufgetragen und auf die Wagenstandsanzeige geguckt. Als der Zug Einfuhr kam mir sofort der Song der Wise Guys: "Thank you for travelling with Deutsche Bahn..." in den Sinn. Die Wagenreihung war umgedreht.  Wie so etwas passiert ist mir ja immer ein Rätsel. Kopfbahnhöfe nicht eingerechnet?  Als Rad, Hund und Hänger im Zug waren, erstmal durchgeschnauft. Dann nach 2 1/2 h in Rheine ausgestiegen,  hier das Gleis wechseln müssen, die erste Verspätung und eine Schulklasse auf dem Weg ins Landschulheim, die mit mir in den Zug eingestiegen ist. Der Zug war rappeldicke voll. Wenn aber dann eine Frau mit Kind im Rollstuhl einsteigt und kein Schwein auch nur zu Seite geht, dann

Herausforderungen II

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Hab ich eben auf dem Bahnhofsdach entdeckt  Im Vorfeld hatte ich mir Gedanken gemacht, was denn wohl die Probleme werden würden mit denen ich einen Umgang finden müsse.  Camping mit Hund, alleine, war so etwas. Tatsächlich überhaupt kein Problem! Bo war so gechillt, dass ich in Ruhe duschen gehen konnte oder so. Nur die Fasane letzte Nacht… Die Kilometer. Auch hier gab es körperlich kaum Probleme, bis auf die Achillessehne rechts, die 2 Tage gezwickt hat und den gescheiterten Versuch gegen die Ausläufer des Sturmtiefs Zacharias anzuradeln. Das fuchst mich natürlich 😐 Generell das Wetter war ein riesen Mist! Das war vor allem eine mentale Herausforderung. Das größte Problem, und das bleibt auch heute so: was zu Essen besorgen. Die ersten Tage hatte ich was dabei und dann dachte ich, werde ich schon was finden und wenn es auf dem Campingplatz ist. Ich kenne das so, dass man dort die nötigsten Sachen: Brot, Nudeln, Milch etc. dort kaufen kann. War aber nicht! Zahnpasta und Sonnencreme ko

Vielen Dank !

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Karlsruhe - Hoek von Holland  Einige Leute haben täglich den Blog oder meinen WhatsApp Status verfolgt und mir gerade als das Wetter so mies war, Mut gemacht! Das trägt einen dann doch noch mal ein paar Kilometer durch den Regen. Vielen Dank!  Vielen Dank an die vielen guten Begegnungen unterwegs!  (Und vielen Dank an Apple Music, auch das hat mich durch so manch einen Regenschauer getragen.) Einige Leute haben sich als Sponsoren für Kilometer erklärt. Dafür ganz ganz vielen Dank! Ich hoffe, dass am Ende eine stattliche Summe für den NABU zusammen kommt. Einige Spenden habe ich auch unterwegs bekommen, die werde ich nun überweisen.  Jeder, der sich als Sponsor gemeldet hat, und natürlich wer sonst möchte genauso, bitte überweist bis 25.8. eure Kilometer  x2 Euro auf folgendes Konto:  NABU Karlsruhe IBAN: DE09  6619 0000 0030 0682  97  Stichwort „Schnuppiontour Mauersegler 

Letzter Tag

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Ein Kanal in Leiden Bo war hin und weg von der Dame  Stadtwald von Amsterdam  Der Radverkehr geht selbst durch die Besucherschlangen vor dem Museum  Es riecht trotzdem überall nach Gras Einer von den Schlafräubernn Heute früh ging es also gen Amsterdam. Eben und ohne Wind fliegt man dann förmlich über die Radwege.  Zuerst ging es durch Den Haag, dann durch Leiden, was auch sehr schnucklig aussah.  Später führte der Radweg an einem viel befahrenen Kanal entlang. Gechillter kann man kaum Rad fahren, total entspannt und dennoch flott.  Über den Flughafen Schipol und den Stadtwald von Amsterdam, der erstaunlich wild aussah, ging es dann weiter in die Stadt. Hier hab ich Frau Komoot dann doch wieder zur Rate gezogen, denn in einer fremden Stadt mit irre viel (Fahrrad-) Verkehr sich schnell zurecht zu finden, um in dem fliesenden Verkehr mitzuradeln, nicht ganz einfach.  Irgendwann war aber der Bahnhof auch ausgeschildert. Gleich das Rad dort ins Fahrradparkhaus und dann ins Hotel mit dem Hu

Am Ziel

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Finale

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Heute startet die letzte Etappe. Nach Amsterdam. Die Nacht war unruhig, rund ums Zelt Fasane im Gebüsch und ein Hund, der bei jedem Fasanruf gewufft hat.  Heute früh also sehr früh die Morgenrunde gedreht. Und jetzt trödel ich ein bisschen mit dem Zeltabbau, in der Hoffnung, es möge noch etwas trocknen. Vermutlich frustran, das hohe Gras um uns herum ist auch noch sehr nass.