Ist vergangen, seit ich mit dem Fahrradanhänger über den Gotthardpass geradelt bin. Wirklich versöhnt bin ich mit der Tour bis heute nicht. Gerne würde ich nochmals über die Alpen radeln, aber nicht mehr alleine und nicht mehr mit Hund. Das erste, was ich dachte nach der Heimkehr damals war: der nächste Urlaub wird erholsam ! Das war er auch. 6 Tage Yoga an der Nordsee im September haben meine Reserven zumindest wieder ein bisschen aufgefüllt 😊 In der Gartenhütte waren wir untergebracht Oft machen graue Wolken ein Riesen Getöse, dahinter scheint aber immer die Sonne ☀️ Und gleich danach hab ich mich ins nächste Abenteuer gestürzt und nochmal begonnen zu studieren. Und wenn alles klappt bin ich dann an Weihnachten 2027 Umweltingenieurin. Ich wünsche allen da draußen, die hin und wieder über diesen Blog stolpern, ein wundervolles Weihnachtsfest und fürs neue Jahr das Beste!
Wenn man morgens aufwacht und es ist ein Tag, an dem Frau am liebsten mit Wärmflasche im Bett bliebe… aber stattdessen steht die Überquerung des Gotthard an. Dann kämpfen in einem das Gefühl für den Körper, der ja nicht ohne Grund nach einem Tag im Bett mit Wärmflasche schreit, und die Reiseplanung und der Wille, das jetzt durchzuziehen. Ich hatte arg Antriebsschwierigkeiten. Frühstück klappte nicht, der Magen rebellierte… Aber die Sonne war da und die Hoffnung, die Höhenmeter mögen vielleicht nicht ganz so anstrengend sein, liegen sie ja gleich am Anfang der Tour. Puh, womöglich war dieser Aufstieg das anstrengendste, was ich sportlich je getan habe. Denn: niemand ist so blöd und zieht seinen Hund den Gotthard hoch. Es waren einige Radler unterwegs. Rennradler. E-Biker, 2 mit ein bisschen Gepäck kamen mir entgegen. Aber vier Packtaschen, Hänger, Hund 😅 Auf den letzten 100 Höhenmetern konnte der Hund ein bisschen selber laufen. Die alte Straße war kaum befahren. Das hat es ...
Knapp 1000 km mit dem Rad liegen vor uns. Nach dem Vorbild von Sponsorenläufen, möchte ich mit meiner Fahrt ebenso ein Projekt unterstützen. Bei einem Sponsorenlauf sucht man sich üblicherweise Menschen, die einem die Zusage geben, pro gelaufenem Kilometer eine bestimmte Summe zu spenden. Der Läufer hat dann die Motivation, möglichst viele Kilometer zu laufen. In meinem Fall ist es so, dass ja die zu fahrenden Kilometer schon bekannt sind, und man als Sponsor eine Zusage für eine Anzahl an Kilometer machen kann, die man unterstützen möchte. Pro Kilometer ist 1 Euro vorgesehen. Wenn ich denn dann tatsächlich in Amsterdam ankomme- ich werde hier regelmäßig berichten- dann wird die zugesagte Summe direkt an den NABU überwiesen. Stichwort "Schnuppiontour/Mauersegler". Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden. Ich freue mich auf Eure Mails mit Angabe der Kilometer, die Ihr sponsern wollt. Die erradelte Summe soll für ein lokales Projekt des NABU Karlsruhe...
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